#1 Stolperst du morgens „irgendwie“ in den Tag?

Jeder Tagesstart ist eine neue Chance – wie eine neue Geburt

…wie du gestärkt den Tag beginnst, mit einer fünf Minuten Morgenroutine

Springst du morgens frisch und gut gelaunt beim ersten Wecker klingeln aus dem Bett? Oder –

fühlst du dich vom Tag überfallen?  Denkst du zuerst an all die Aufgaben, die wieder auf dich warten?

Ich gehöre vielleicht nicht zu den sogenannten Morgenmuffeln, aber ich brauche etwas Zeit für mich, bevor ich bereit bin, für den neuen Tag.

 

Der Wecker klingelt, gerade hat man noch geschlafen – der neue Tag ist da. Aufstehen!

Manchmal pendle ich bei leisem Radio Gedudel zwischen Wach – und Traum-Zustand hin und her – oder schlafe wieder ein. Der Körper braucht Zeit, um vom Traum – in das sogenannte Tagesbewusstsein zu gleiten.

 

 

Jeder Tag ist eine kleine Geburt.   

Tatsächlich achtet man heute sogar in den Kreisssälen darauf, dass die Babys nicht bei gleißendem Licht, sondern möglichst sanft und kuschelig auf die Welt kommen und schnell Körperkontakt bekommen.

Bezieht man das auf unseren täglichen Start in den Tag, heißt das, nicht von null auf hundert beim ersten Wecker klingeln aus dem Bett zu springen, wie manche Ratgeber empfehlen, sondern bewusster und liebevoller in den Tag zu gleiten.

Der Wecker klingelt….

In den letzten Jahren habe ich vieles ausprobiert, um behutsamer in den Tag zu starten, egal an welchem Wochentag und was gerade ansteht. Inzwischen ist dabei eine flexible Morgenroutine entstanden und einige Elemente, möchte ich gerne mit dir teilen:

Anstatt morgens direkt aus dem Bett und in die Dusche zu stolpern, nehme ich mir jeden Tag mindestens 10 Minuten Zeit für mich.

Für Körper und Seele: 5 Minuten für den Körper und 5 Minuten für die Seele.

 

 

 

Guten Morgen Welt – ein paar Tipps für eine flexible Morgenroutine

Es gibt viele Möglichkeiten und du kannst damit nach Lust und Laune experimentieren.

Schau einfach, was dich anspricht und womit du dich wohlfühlst.

 

Die ersten 5 Minuten für deine Körperwahrnehmung:

Das kannst du noch im Bett machen.

Geh mit deiner Aufmerksamkeit durch deinen Körper. Fang mit den Füßen an und bewege die Zehen, zieh die Beine in die Länge und wandere so allmählich bis nach oben.

5 Minuten Dehnen und Strecken:

Räkele und strecke dich, wie eine Katze und sag dir in Gedanken liebevoll „Guten Morgen.“

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen signalisiert das Räkeln und Strecken: „jetzt sind wir wach.“

5 Minuten Yoga:

Auch eine kleine Yogaeinheit eignet sich dafür hervorragend. Schon 2-3 Morgengrüße sind ausreichend, um den Körper einmal durch zubewegen.

Wenn du damit keine Erfahrung hast, gibt es auf YouTube jede Menge Videos, die dir eine gute Anleitung bieten.

5 Minuten Kuscheln:

Wenn du das Glück hast, neben deinem Liebsten/deiner Liebsten aufzuwachen, dann kannst du dich an ihn/sie herankuscheln. Nähe und Körperkontakt senken den Blutdruck und fördern das Wohlbefinden. 😉

5 Minuten Tanzen

Pack dir deine Lieblingsmusik auf die Ohren und tanze ein paar Minuten. Das bringt gute Laune auf Knopfdruck und macht den Körper wach.

 

 

 

5 Minuten schreiben 

Schaffe dir ein hübsches Notizbuch oder einen Block an und schreibe drauf los.

Unzensiert und ohne Nachzudenken darf alles raus. Du kannst auch deine Träume aufschreiben, wenn du sie noch erinnerst. Oder einfach alles, was dir gerade durch den Kopf geht.

Man kann die Morgenseiten nicht auf die falsche Art schreiben“, betont Julia Cameron immer wieder, in ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“. 

5 Minuten mit einem Kaffee oder Tee aus dem Fenster schauen

Mach dir dein Lieblingsgetränk und setze dich ans Fenster oder in deinen Sessel und denke erstmal gar nicht. Lass alle Gedanken vorbeiziehen, wie Wolken am Himmel. Sie sind jetzt noch nicht wichtig.

Genieße diesen Moment nur für dich.

Dann denke langsam an die bevorstehenden Aufgaben des Tages. Richte dich auf deinen Tag aus. Überlege dir, wer wird dir heute begegnen? Wie möchtest du wirken? Was wirst du tun?

 

5 bis 10 Minuten sind überschaubar, da macht es uns nichts aus, den Wecker 10 Minuten früher zu stellen

oder 1 x weniger die Snooze – Taste zu drücken.

Dafür gewinnst du Zeit für dich und einen sanften Start in den Tag – ganz nach deinem Geschmack. Natürlich kannst du die Zeiten ausweiten oder durch andere Dinge ergänzen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Experimentieren und Entdecken deiner ganz eigenen Morgenroutine!

 

Deine

Cornelia Assmus